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Das kennst du, wenn du ein kleiner Reiter bist

Wenn man sich mit Pferden beschäftigt, kann es von Vorteil sein, eine gewisse Körpergröße zu haben. Für diejenigen unter uns, die von Natur aus kleiner als 170 cm sind, stellen die alltäglichen Aufgaben im Umgang mit dem Pferd und in der Stallarbeit oft eine Herausforderung dar. Wer diese Schwierigkeiten nicht kennt, darf sich glücklich schätzen. Falls du aber zu den kleineren Reitern gehörst und deshalb Probleme beim Satteln, beim Bürsten der Pferdeohren oder beim Erreichen des höchsten Regalbodens im Schrank hast, dann ist dieser Artikel genau für dich gedacht.

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1. Ohne Aufstiegshilfe bist du aufgeschmissen

Kaum hast du dein Pferd von der Weide geholt, bemerkst du entsetzt, dass es sich in der größten Schlammloch gewälzt hat. Sofort ist dir klar, dass du einen Hocker benötigst, um überhaupt überall heranzukommen. Trotz intensiven Striegelns bleibt der Dreck hartnäckig. Ohne Hocker, Kran, Stelzen oder einen Aufzug kommst du einfach nicht bis zu den Ohren! Und nach Hilfe zu fragen, ist dir viel zu peinlich. Also bleibt dein Pferd vielleicht nicht immer blitzsauber. Als kleiner Reiter kennst du dieses Problem nur zu gut. Und vor dem Turnier haben wir noch die quälende Aufgabe, die Mähne einzuflechten – sprich von Muskelkrämpfen in den Armen! Auf einmal denkst du ernsthaft über eine Stehmähne nach.

2. Das Satteln ist… spannend.. (nicht!)

"Verdammt, Pferd, halt still! Ich komme nicht dran!“ Wenn nahezu jedes Pferd größer als du selbst ist, wird das Aufsatteln zur echten Bewährungsprobe. Dafür hast du starke Armmuskeln entwickelt, weil du gezwungen bist, den rund 10 kg schweren Sattel mehrmals wöchentlich auf Armlänge zu halten. Und dann die Geschichte mit dem Zaumzeug: Dein Pferd muss nicht einmal den Kopf hoch recken, und trotzdem ist es schwierig die Trense über die Ohren zu ziehen. Da stehst du, setzt all deine Fähigkeiten ein und springst vor dem Kopf des Pferdes umher. (Scherz)

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3. Die Parcourbegehung fühlt sich wie ein Marathon an

Was es definitiv auch ist, wenn du kurze Beine hast. Es ist ermüdend, deinem langbeinigen Trainer über den Springplatz zu folgen, wenn deine Schritte nur halb so groß sind. Nicht selten hast du dich dabei ertappt, wie du rufst: "Warte auf mich!"

4. Bei frechen Ponys im Stall wirst du stets zuerst gefragt

Warum immer ich? Mittlerweile bist du es leid, ständig als erste Adresse für die Ausbildung der kleinen, stämmigen und frechen Ponys zu gelten. Vielleicht empfindest du es sogar als Diskriminierung aufgrund deiner Körpergröße?

5. Die Sorge, dass dein Sattelplatz ganz oben sein könnte, ist groß

The struggle is real! Allein bei dem Gedanken daran, dass dein Sattelplatz in der obersten Reihe sein könnte, werden deine Ohren rot. Die unteren Halterungen sind von den Kindern besetzt, also musst du, wie die anderen Erwachsenen, nach oben. Auch wenn es schwierig ist, den Sattel nach oben zu wuchten, würdest du dennoch nicht tauschen wollen. Das käme ja fast so rüber, als würdest du am Kindertisch sitzen. Nein danke, dann leidest du lieber im Stillen!

6. Du bist nicht allein!

Tröste dich mit dem Gedanken, dass du nicht die Einzige bist, die diese Situation kennt. Es gibt viele Gleichgesinnte da draußen. Ein stabiler Hocker ist für kleine Reiterinnen und Reiter Gold wert – ebenso wie eine Menge Geduld!

Wir wünschen dir viele wundervolle Reitstunden!

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